Sonntag, 3. Mai 2009

Cederberge

Oh Mann, Elli, Tony und ich hatten ein super schönes langes Wochenende....wir waren in den Cederbergen. Donnerstag sind wir losgefahren und irgendwann nach 190 km Landstraße und 62 km Scheiß-Schotterpiste in der Cederberge Oasis angekommen, einem ganz gemütlichen Backpacker mitten im Nichts. Der Besitzer, Gerrit, ist ein echtes Original, unheimlich lustig, ganz liebenvoll im Umgang mit seinen Gästen...man hat sich einfach sofort total wohl gefühlt.

Nach einem tollen Frühstück wollten wir dann eigentlich Freitag zum Wolfberg Arch aufbrechen, wegen des schlechten Wetters haben wir uns dann doch aber nur für den 4 Stunden-Hike (hin und zurück) zum Maltese Cross entschieden. Es war neblig, windig und kalt und hat geregnet. Aber an sich war der Hike toll. Die Cederberge sind ziemlich felsig, und die Felsen dort sind wunderschön, die Farben variieren von grau über orange bis rot und lila.
Wir waren recht früh zurück und haben uns die Zeit bis zum Steak (super lecker von Gerrits Frau zubereitet) mit Karten und Dart spielen und spazieren gehen vertrieben.

Samstag früh sind wir dann um 6.30 Uhr losgefahren um gegen 7.45 Uhr zum Wolfberg Arch aufzubrechen. Der Hike sollte ca. 8 Stunden dauern (hin und zurück) und Gott sei Dank hat das Wetter dieses Mal mitgespielt. Und die Felsen sahen bei Sonne noch viel toller aus!
Der Hike jedefalls war unglaublich, ich glaube, von all den Hikes, die ich bin bis jetzt gemacht habe, am spektakulärsten. Wir haben uns für den schweren der beiden Cracks entschieden und mussten durch Felsspalten durch und über Steine rüber und drunter durch und ich habe mein breites Becken und meine breiten Schultern das ein oder andere Mal sehr verflucht....aber irgendwann waren wir alle oben, Tony mit einer Schramme am Kopf und einer am Ellenbogen, ich habe mir beide Knie und die Schienbeine blau gestoßen und Elli...die sah eigentlich auch oben noch gut aus :-).
Oben angekommen sind wir zum Arch weitergelaufen, die Sicht war unglaublich toll. Und nach einer Sandwich-Pause ging es dann wieder runter und auf nach Clanwilliam, dort hatten wir nämlich ein tolles B&B gebucht. Man hat uns sogar noch ein 3-Gänge-Dinner kredenzt und wir sind schnell im Bett verschwunden.

Heute früh konnten wir uns dann alle nur schwer bewegen, mir taten überwiegend Nacken und Schultern weh, Elli eher der untere Rücken und die Trizeps-Region und Tony hatte Probleme im Latissimus-Bereich. Wir haben uns also nur noch für einen kleinen Track, den Sevilla-Trail entschieden, der nur 3 km lang ist und der an Felszeichnungen der San vorbeiführt. Also haben wir uns lila Männchen und gelbe Elefanten angeguckt, die mehrere 1000 Jahre alt sind. War schön!

Und nun sind wir zurück, sind müde und kaputt und werden sicher super gut schlafen.
Und dieses Wochenende in guter Erinnerung behalten. Nee, wir hatten aber auch Spaß!!!
Verluste gab es allerdings auch. Schon Freitag früh haben wir gemerkt, dass der Auspuff wohl auf einer der Scheiß-Schotterpisten wohl einen Schaden abbekommen hat, das Auto klingt nun wie getunt. Ist irre laut. Kommt aber überhaupt nicht in die Gänge. Mal gucken, was Patrick, unser Autovermieter dazu morgen sagt :-)

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