Freitag, 14. August 2009

Das war´s...

...jetzt sind auch die letzten Südafrika-Bilder hochgeladen. Wer sich angucken möchte, was ich in meinen letzten 2 Wochen dort noch gemacht habe:

http://picasaweb.google.de/labenski.heike93

Und dann PJ in Südafrika II

Freitag, 19. Juni 2009

Bye bye

Oh, das fühlt sich komisch an. Mein Koffer ist gepackt, meine Fotos sind nicht mehr an der Wand über meinem Bett, von den ersten habe ich mich schon verabschiedet....nachher fahre ich noch Frühstücken mit Anna und Annika und dann geht es zum Flughafen.
Leute, ich freu mich auf euch daheim, aber: ich werde SA schrecklich vermissen.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Namibia

So, da bin ich wieder! Und versuche mal angemessen zu beschreiben, wie ich unseren Roadtrip nach Namibia fand...das ist gar nicht so einfach. Die Zeit mit den anderen 8 Leuten aus der Lodge (Eva und Sarah aus Norwegen, Isabella und Laura aus Deutschland, Gideon und Steffi aus Holland und Lisbeth und Stefan aus Belgien) war super, die Landschaft unglaublich schön und viel abwechslungsreicher als ich dachte, und die Dinge, die wir unterwegs unternommen haben sehr spaßig. Aber das Land ist so unglaublich leer und man fühlt sich ziemlich einsam. Und nicht mal für die Liebe meines Lebens könnte ich mir vorstellen, nach Namibia zu ziehen und dort zu leben.
Und man muss sehr, sehr, sehr weit fahren, insgesamt haben wir über 4000 km in den 8 Tagen zurückgelegt.

Zunächst ging es nach Norden an den Orange River, dort haben wir in einem „Bushcamp“ übernachtet. Ein Bushcamp war es jedenfalls eigentlich nicht, eher ein schöner Campingplatz direkt am Fluss mit einer netten Bar und zwei ziemlich verrückten Hunden, die uns nicht mehr von der Seite gewichen sind. Am nächsten Morgen haben wir mit unserem Guide AJ (der deutlich älter aussah als er war) zunächst eine Kayakfahrt auf dem Orange River gemacht...war schön! Danach haben wir dann die Grenze überquert und als erstes in den heißen Quellen des Ai-Ais National Parks geplanscht...herrlich! Ist aber eigentlich schon verrückt, wenn man sich überlegt, dass man an einem echt heißen Tag freiwillig in eine heiße Quelle steigt. Aber naja. Egal.
Danach sind wir jedenfalls zum Fish River Canyon weiter gefahren und haben auf dem Campingplatz des Canon Roadhouse übernachtet. Dort im Restaurant waren wir abends essen (mit deutsch- englischer Speisekarte), und ich hatte Springbock- und Gemsbock- Spieße, beides sehr gut!
Am nächsten Morgen (inzwischen war es Freitag) sind wir gleich als erstes zum Canyon gefahren, und eigentlich wollten wir wandern gehen, aber man darf in den Canyon nicht so einfach runter, also mussten wir uns damit begnügen, zwischen zwei Aussichtspunkten hin- und herzulaufen. Aber die Aussicht war unglaublich schön! Und ich habe meinen ersten Kokerboom aus der Nähe gesehen!
Danach sind wir weiter nach SSossusvlei gefahren, zu den schönsten roten, großen Dünen, die ich bislang gesehen habe. Wir sind zum Death Valley dort gewandert (tote Bäume) und haben zum Sonnenuntergang die „Dune 45“ erklommen.
Am nächsten Morgen (Sonntag) sind wir da zum Sonnenaufgang gleich wieder hin, es war kalt und früh und ich habe mich ernsthaft gefragt, ob ich wirklich um 5 aufstehen muss um mich einen Sandberg hinaufzuquälen, aber: ja. Es lohnt sich. Und wenn man oben ist freut man sich unglaublich. Und noch viel mehr Spaß macht es, die Dünen dann wieder herunterzulaufen bzw. zu hüpfen.
Im Anschluss sind wir dann weiter nach Swakopmund gefahren, und es war unglaublich, wie sich die Landschaft zum Atlantik hin verändert hat. Vorher waren wir überwiegend durch gelbes Gras, vereinzelte Bäume und viele felsige Hügel im Hintergrund gefahren, dann war auf einmal alles sehr trostlos und weiß sandig/felsig, was dann überging in hübsche weiße kleine Dünen, wie man sich so eine typische Wüste vorstellen könnte. Wir haben unsere super Lodge bezogen (Villa Wiese) und gleich im Anschluss einen tollen Sonnenuntergang über dem Ozean gesehen (mit Delfinen).
Montag früh haben wir dann in weißen Dünen eine Quadbike-Tour gemacht. Noch in den ersten zehn Minuten bin ich leider von meinem Bike runtergepurzelt, als ich während eines „Rollercoasters“ an einer Düne meinen Track verloren habe, aber danach ging alles besser. Und nur mein Schienbein habe ich dabei etwas lädiert.
Nach dem Quadbiken sind wir nach Windhoek weitergefahren und sind dort ein bisschen durch die City gebummelt. Ich war in der Stunde, in der wir da waren, in 5 Sportgeschäften, um nach namibianischen Fußballshirts für Michael und Volker zu fragen, aber...gab es nicht.
Wir sind dann noch weiter Richtung Süden gefahren und haben in der Nacht auf einem Campingplatz am Hardap Damm übernachtet. Trotz meiner zwei Schafsäcke habe ich nachts doch ganz schön gefroren, naja, nicht nachts, aber morgens gegen 4 wurde es unglaublich kühl. Und ich musste doch um 6 raus aufs Klo...aber genau pünktlich zum Sonnenaufgang, den ich dann mit Sarah genossen habe.
Nach einem Spaziergang am Damm sind wir weiter nach Keetmanshoop gefahren, wo wir im „Schützenhaus“ Mittag gegessen haben. Auch mit deutsch-englischer Karte. Schon ein bisschen komisch. Nach weiteren zwei Bekleidungsgeschäften wurde mir dann gesagt, dass es keine namibianischen Fußballshirts zu kaufen gibt. Ok. Hätte ich das mal früher gewusst.
Den Kokerboom Forest haben wir uns wegen des unglaublich hohen Eintrittspreises nicht angeguckt, aber wir waren fleißig auf einem lokalen Markt shoppen. Jetzt habe ich noch einen Elefanten. Egal. Die Dame, der ich den abgekauft habe, hat sich jedenfalls gefreut.
Weiter ging es wieder Richtung Grenze, wir haben die letzte gemeinsame Nacht in der Orange River Lodge verbracht, und uns dann Mittwoch früh wieder auf den Heimweg nach Kapstadt gemacht.

Was soll ich sagen...es war cool. Ich war richtig froh, dass ich meinen Flug nicht umgebucht habe und geblieben bin, um noch ein paar Tage Sonne, eine wunderschöne Landschaft und eine tolle Zeit mit den Leuten zu verbringen, die ich hier kennen gelernt habe.

Und als ich zurück in der Lodge war, hing ein „Welcome Home“-Zettel von Anna und Annika an meiner Tür...was habe ich mich gefreut.

Montag, 8. Juni 2009

Ich bin dann bald weg...

...und ab MIttwoch in Namibia unterwegs. Da wir zelten, rechne ich nicht mit einem Internetzugang...also melde ich mich wieder, wenn wir zurück sind, vermutlich am 17.06! Bis dahin!

Sonntag, 7. Juni 2009

Nicht mehr frustriert...

So, das Wetter ist wieder schön und alles ist wieder gut.
"Bolt" war ein wirklich süßer Film, auch wenn ich ihn dann doch alleine geguckt habe. Aber egal.

Donnerstag haben wir Sarah´s Geburtstag gefeiert! Erst gab es leckeres Thai-Huhn und dann waren wir Bowlen, hat total Spaß gemacht.

Freitag dann war Michael´s Abschiedsabend angesagt....schnief. Den werde ich nun wirklich vermissen. Wir waren erst Pizza essen und dann im Kino, Michael hatte sich "Terminator Salvation" gewünscht, aber ich war die einzige, die ihn dahin begleitet hat, Annika, Anna, Eva, Sarah, Kristin, Stefan und Lisbeth haben sie lieber romantischere Dinge angeguckt. Michael und ich mochten aber Terminator, sehr sogar :-).

Gestern dann war ich mit 15 anderen aus der Lodge beim "Wicked Wine Weekend" in Robertson, man ist da so von Weingut zu Weingut gefahren und hat sich durch das Sortiment probiert. Das erste Weingut hat mir am besten gefallen, es gab tolle Live-Musik von "Flip A Coin" und total leckere Maisbällchen umsonst :-). Abends waren wir dann alle zusammen in Worcester essen.

Also, ich muss ja wirklich sagen, diese ganzen Farewell-Dinner und Gruppen-Essen-Geh-Abende und gemeinsame Kochabende und gemeinsame "Wir testen uns durch das Cupcake-Programm"-Events haben mir meine Diätpläne und somit meine Figur hier total ruiniert. Und dann kann man ja noch nicht mal spazieren gehen hier. Muss ich wohl in Cuxhaven in den endlosen Deich-Landschaften wieder abstrampeln. Also, bitte keine Kommentare über meine Figur, wenn ich nach Hause komme :-).

Naja, heute war ich mit Anna und Annika in Milton am Strand und dann beim größten Flohmarkt Kapstadts. Naja, die beiden in Hannover sind größer. Es war aber trotzem schön!

Eben habe ich noch mal Bilder hochgeladen! Aktuelles findet man also hier:

http://picasaweb.google.de/labenski.heike93

Mittwoch, 3. Juni 2009

Kultur again

Letztes Wochenende war das Wetter hier so furchtbar, dass wir uns entschlossen haben, ein paar Museen anzugucken, also waren wir Samstag im "Heart of Cape Town", einem Museum, das der ersten Herztransplantation gewidmet ist. War super.

Sonntag habe ich mir dann mit Anna, Annika und Nynke erst das Jüdische Museum und dann das Holocaust Center angeguckt, beide sehr gut gemacht!

Montag war ich dann noch mal im Kino, und endlich haben wir mal einen guten Film gesehen: Star Trek. Der hat echt Spaß gemacht.

Und gestern waren wir in Gordon´s Bay und haben Raymond (den haben wir in Paternoster kennengelernt) in seinem Fish and Chips-Shop besucht. War lustig! Und fühle sich irgendwie gut an, mal jemanden außerhalb der Lodge zu besuchen!

Heute bin ich ein bisschen genervt, ob wir nun nach Namibia oder nach Lesotho fahren, steht immer noch nicht fest, das Wetter ist blöd, Elli und Nicole fahren Freitag tauchen, das heißt ich sitze bis Dienstag hier ohne Auto....frustriert mich alles etwas. Naja. Gleich gucke ich mit Sarah und Michael "Bolt". Ich hoffe, das hilft.

@ Martin: Leg dir doch bitte bitte bitte mal Skype zu, dann können wir ein bisschen quatschen....das fehlt mir!

Sonntag, 31. Mai 2009

Ach, und...

"Dublicity" kann ich auch nicht empfehlen. Langweilig!

Ereignisse dieser Woche in Bildern




Donnerstag, 28. Mai 2009

Neue Fotos!

So, da sind sie nun, die schönsten 225 Bilder unserer Nomad-Tour:

http://picasaweb.google.de/labenski.heike93

Ordner: PJ in Südafrika II

Viel Spaß! Und schreibt mir mal einen Kommentar, da sind noch nicht so viele :-(.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Oh mein Gott....

...wir haben gerade "Last house on the left" gesehen. Einfach nur scheiße.

Tja, jetzt bin ich auch 30...

...und hatte gestern einen wirklich schönen Tag! Vielen Dank für all die eMails und Karten und Geschenke, ich bedanke mich aber so schnell wie möglich auch noch mal persönlich!

Gestern früh war ich tatsächlich "arbeiten", danach habe ich mit Mareike und Thomas gefrühstückt und dann mit Michael und Sarah Mittag gegessen und dann war ich mit Elli shoppen für meinen Chili-Abend. Elli hat unter Tränen ein super leckeres Chili für mich gekocht und einige Leute aus der Lodge und Vivian, die Nicole extra aus Kapstadt abgeholt hat, sind zum Essen gekommen. War richtig schön. Und Geschenke gab es auch :-).
Zum Nachtisch hatten wir einen Wicked Chocolate-Cake von Charlies Bakery...hmmm.

Und nun? Fühlt sich nicht anders an.

Montag, 25. Mai 2009

Nomad Tour

So, hier folgt nun ein Bericht über unseren "Adventure Trip":

Samstag früh haben uns Anna und Annika in strömendem Regen und bei richtig viel Wind zum Flughafen gebracht (danke noch mal!) und ab ging es nach Durban. Dort war es sonnig und heiß....herrlich! Wir haben unser Quartier im „Happy Hippo“ bezogen und sind an den Strand gegangen. Wir waren fast die einzigen Weißen dort. Und es wollte sich tatsächlich einer mit uns fotografieren lassen...war schon ein bisschen komisch. Aber der Strand an sich und die Promenade echt schön. Abends haben wir dann unseren Guide Jeff und einen Teil unserer Gruppe kennen gelernt: Karl und Barbara aus Österreich (über 30) , Marie-Luise aus Deutschland (über 30), Markus und David aus Schweden (unter 30) und Vivian und Thom aus Kanada (unter 30, zumindest noch. Vivian hat Donnerstag Geburtstag und wird 30). Wir waren erst essen und danach haben Elli und ich in der Bar des Hostels eine Einführung in die beliebtesten Shots der Region bekommen. Springbock (Pfefferminzlikör und Amarula), Pancake (Zimtlikör und Amarula), Baby Guiness (Kaluha und Amarula) und Lesotho´s Toilet (Bananenlikör, Amarula und Kaluha). Mir hat Springbock am besten gefallen, wenn man es übertreiben will, kann man ihn auch „with horns“ trinken, dann kommt noch Strohrum oben drauf. Schmeckt auch :-).

Sonntag früh haben wir den Rest der Gruppe kennen gelernt: Agi und Uli aus Deutschland und Christine und Jackie aus den USA (alle unter 30). Wir sind dann nach St. Lucia gefahren und haben dort nachmittags eine Flussfahrt im „iSimangaliso Wetland Park“ gemacht. Es gab dort unheimlich viele Nilpferde und ein paar Krokodile. Abends haben wir dann erstmalig Jeff´s Kochkünste genießen dürfen: T-Bone Steak, Maisbrei, Salat und Tomatensoße. Lecker! Danach haben wir unter 30jährigen (noch kann ich das sagen) das erste Trinkspiel von den beiden Schweden beigebracht bekommen: Beer Pong. Elli und ich haben Deutschland vertreten und gnadenlos verloren, aber das Team Kanada hat sich gut geschlagen.

Montag sind wir unglaublich früh aufgestanden und haben einen Sunrise Drive im „Hluhluwe/Umfolozi Game Reserve“ gemacht. Viele Tiere und landschaftlich wunderschön!
Weiter ging es nach Swaziland, wo wir im „Milwane Wildlife Sanctuary“ in super tollen Hütten und mitten unter Warzenschweinen und Impala untergebacht waren.

Dienstag früh haben wir ein lokales traditionelles Dorf besucht, wo wir Tourismus pur genießen durften. Wir Mädels mussten ein Tuch umbinden, da Frauen in traditionellen Dörfern keine Hosen tragen dürfen (sie dürfen auch nicht auf Stühlen sitzen und dürfen das Bier, was sie brauen, nicht selber trinken sondern müssen es den Männern geben...hmpf). Naja, jedenfalls mussten wir tanzen und singen und flechten....aber irgendwie war´s ganz lustig. Am Schluss haben die Kinder dort noch für uns gesungen und natürlich haben wir auf dem lokalen Markt auch noch was gekauft.
Nachmittags haben wir einen langen Spaziergang durch das Gelände gemacht....ist landschaftlich schon schön da. Abends gab es dann nach Impalagulasch und von Jeff gebackenem Brot mit Käsefüllung für die unter 30jährigen neue Trinkspiele: „Hello Jack“ und „Fuck the dealer“ aus Schweden und „Tourettes“ aus den USA, aber man kann auch zu „Asshole“ und „Bullshit“ trinken :-).

Mittwoch haben wir uns auf den Weg in den „Krüger National Park“ gemacht und auf dem Weg zum Camp schon viele Tiere gesehen. Abends haben wir nach einem ziemlich schlechten Sunset Game Drive und lecker Fisch von Jeff wieder mal Trinkspiele gespielt, allerdings haben sich die Campingnachbarn (das Durchschnittsalter dort war unglaublich hoch) sehr bald beschwert, dass wir zu laut wären. Aber man kann auch flüsternd “Hello Jack“ spielen :-). Oh, und an dem Abend haben wir auch einen winzig kleinen Frosch gesehen. Ich habe den Namen schon wieder vergessen, aber der war toll.

Donnerstag sind wir durch den Krüger gefahren, haben viele Tiere gesehen, aber leider fehlt mir immer noch der Leopard, um meine „Big 5“ vollständig zu kriegen. Naja. Nächstes Mal.
Abends haben wir, wer hätte das gedacht, Trinkpspiele gespielt und im Anschluss die Nacht unter freiem Himmel verbracht. War toll. Der Sternenhimmel im Krüger ist wunderschön. Und es gab sogar Sternschnuppen. 5 Sachen habe ich mir gewünscht, mal gucken, was davon klappt.

Freitag sind wir morgens in ein „Wildlife Rehabilitation Center“ gefahren und haben dort Tiere angeguckt, die von Farmern der Umgebung abgegeben wurden, weil sie verletzt waren, oder so. War ganz schön. Danach sind wir dann die Panorama Route entlang gefahren und haben uns den „Blyde River Canyon“, „Bourke´s Luck Potholes“ und „God´s Window“ angeschaut, bevor wir nach Timbavarti gefahren sind. Dort haben wir zur Abwechslung mal ohne Spiele getrunken. Und Markus hat sich leider den Knöchel verstaucht, als er Warzenschwein spielen wollte, um irgendwelche Freunde von Jackie zu wecken. Naja, aber mit 2 Medizin- und einer Pharmaziestudentin (Vivian) war er bestens versorgt :-).

Samstag sind wir dann eigentlich nur nach Johannesburg gefahren, haben im Mufasa Backpackers rumgehangen und abends mit den beiden Männern, die dort arbeiten „Kings“ gespielt, das fieseste Trinkspiel der ganzen Reise. Aber es hat Spaß gemacht. Leider hat sich Jeff nur so abgeschossen, dass er um 23 Uhr schon im Bett war. Naja. Die Jugend (er ist 21) :-).

Sonntag haben wir uns dann morgens von Vivian, Thom, Jackie und Christine verabschiedet (schade, schade) und Elli und ich haben noch eine Tour in Johannesburg gemacht, die das Apartheitmuseum und Soweto mit einem weiteren Museum und einem Besuch in dem Haus von Nelson Mandela beeinhaltete.
Und danach waren Elli und ich soooooooooo müde. Haben Markus, David und Jeff tschüss gesagt (schade, schade) und sind im Flieger eingepennt.

Ja, was soll ich sagen. Es war cool. Super Leute, super Guide, tolles Essen und ganz viel Spaß. Verluste gab es allerdings auch. Irgend jemandem in Johannesburg hat meine schöne blaue Jack Wolfskin Jacke so gut gefallen, dass er sie aus unserem Truck geklaut hat. Ich darf gar nicht dran denken, was die gekostet hat. Naja. Egal. Ich hoffe nur, er liebt sie so wie ich.

Ach ja, Fotos. Fotos kommen, wenn ich die schönsten der 600 aufgenommen Bilder ausgewählt habe!

Donnerstag, 14. Mai 2009

Lang ist´s her....

...dass ich mal was geschrieben habe! Dabei habe ich noch gar nichts vom letzten Wochenende berichtet...
Freitag waren Elli und ich noch mal mit Tony auf dem Lion´s Head....er sollte ja Kapstadt nicht verlassen, ohne nicht zumindest auf einem Berg gewesen zu sein. Und es war schön! Wir waren 10 min schneller als letztes mal oben und ich hatte auch keinen Muskelkater danach :-).
Abends waren wir dann im Sefruga essen....Austrich Medaillons....gut!

Samstag früh haben wir ihn dann zum Flughafen gebracht....jetzt ist er auch weg. Schief.
Nachmittags waren wir im Worl of Birds...hm, naja, ist halt ein Vogelzoo. Und abends dann im Eye of Horus bei einer Metal-Konzertreihe. Die erste Band war noch ganz gut, der Sänger konnte sowohl singen als auch brüllen und man hörte eine richtige Melodie! Die beiden Bands danach waren leider nur noch Krach. Und ich fast taub, als wir wieder rauskamen.

Und Sonntag sind Elli, Rachel und ich nach Darling gefahren, haben dort Anna und Annika getroffen und uns "Evita se Perron" angeguckt. War super, nur leider viel zu kurz.

Und leider bin ich seit Sonntag krank. Naja, nicht so krank, dass ich nicht arbeiten war. Aber so krank, dass ich die Nachmittage mit Grey´s Anatomy verbracht habe :-).

Heute fahren Elli und ich einkaufen und dann geht es Samstag ja auch schon los nach Durban. Oh, ich freu mich schon!!!

Freitag, 8. Mai 2009

Bald ist es ja soweit...

...und ich werde 30....
nur für den Fall, dass ihr "richtige" Post schicken wollt, hier mal meine Adresse:

Heike Labenski
c/o Elective Office
University of Stellenbosch
PO Box 19063
7505 Tygerberg
South Africa

Briefe dauern ca. 1 Woche, Päckchen wohl eher 14 Tage....nur für den Fall :-).

Mittwoch, 6. Mai 2009

Neue Fotos!

So, ich habe mal wieder mein Picasaweb-Album auf den neusten Stand gebracht! Und der sieht so aus, dass ich ein neues Album anfangen musste, da man nur 500 Bilder pro Album hochladen darf.

Also, wenn ihr jetzt unter

http://picasaweb.google.de/labenski.heike93

Fotos anguckt, dann schaut euch auch

PJ in Südafrika II an!

Ach, ich habe übrigens einen Fimtip:
White Wedding ist ein richtig guter südafrikanischer Film, sollte der irgendwo daheim laufen, solltet ihr ihn euch unbedingt anschauen!!!

Sonntag, 3. Mai 2009

Cederberge

Oh Mann, Elli, Tony und ich hatten ein super schönes langes Wochenende....wir waren in den Cederbergen. Donnerstag sind wir losgefahren und irgendwann nach 190 km Landstraße und 62 km Scheiß-Schotterpiste in der Cederberge Oasis angekommen, einem ganz gemütlichen Backpacker mitten im Nichts. Der Besitzer, Gerrit, ist ein echtes Original, unheimlich lustig, ganz liebenvoll im Umgang mit seinen Gästen...man hat sich einfach sofort total wohl gefühlt.

Nach einem tollen Frühstück wollten wir dann eigentlich Freitag zum Wolfberg Arch aufbrechen, wegen des schlechten Wetters haben wir uns dann doch aber nur für den 4 Stunden-Hike (hin und zurück) zum Maltese Cross entschieden. Es war neblig, windig und kalt und hat geregnet. Aber an sich war der Hike toll. Die Cederberge sind ziemlich felsig, und die Felsen dort sind wunderschön, die Farben variieren von grau über orange bis rot und lila.
Wir waren recht früh zurück und haben uns die Zeit bis zum Steak (super lecker von Gerrits Frau zubereitet) mit Karten und Dart spielen und spazieren gehen vertrieben.

Samstag früh sind wir dann um 6.30 Uhr losgefahren um gegen 7.45 Uhr zum Wolfberg Arch aufzubrechen. Der Hike sollte ca. 8 Stunden dauern (hin und zurück) und Gott sei Dank hat das Wetter dieses Mal mitgespielt. Und die Felsen sahen bei Sonne noch viel toller aus!
Der Hike jedefalls war unglaublich, ich glaube, von all den Hikes, die ich bin bis jetzt gemacht habe, am spektakulärsten. Wir haben uns für den schweren der beiden Cracks entschieden und mussten durch Felsspalten durch und über Steine rüber und drunter durch und ich habe mein breites Becken und meine breiten Schultern das ein oder andere Mal sehr verflucht....aber irgendwann waren wir alle oben, Tony mit einer Schramme am Kopf und einer am Ellenbogen, ich habe mir beide Knie und die Schienbeine blau gestoßen und Elli...die sah eigentlich auch oben noch gut aus :-).
Oben angekommen sind wir zum Arch weitergelaufen, die Sicht war unglaublich toll. Und nach einer Sandwich-Pause ging es dann wieder runter und auf nach Clanwilliam, dort hatten wir nämlich ein tolles B&B gebucht. Man hat uns sogar noch ein 3-Gänge-Dinner kredenzt und wir sind schnell im Bett verschwunden.

Heute früh konnten wir uns dann alle nur schwer bewegen, mir taten überwiegend Nacken und Schultern weh, Elli eher der untere Rücken und die Trizeps-Region und Tony hatte Probleme im Latissimus-Bereich. Wir haben uns also nur noch für einen kleinen Track, den Sevilla-Trail entschieden, der nur 3 km lang ist und der an Felszeichnungen der San vorbeiführt. Also haben wir uns lila Männchen und gelbe Elefanten angeguckt, die mehrere 1000 Jahre alt sind. War schön!

Und nun sind wir zurück, sind müde und kaputt und werden sicher super gut schlafen.
Und dieses Wochenende in guter Erinnerung behalten. Nee, wir hatten aber auch Spaß!!!
Verluste gab es allerdings auch. Schon Freitag früh haben wir gemerkt, dass der Auspuff wohl auf einer der Scheiß-Schotterpisten wohl einen Schaden abbekommen hat, das Auto klingt nun wie getunt. Ist irre laut. Kommt aber überhaupt nicht in die Gänge. Mal gucken, was Patrick, unser Autovermieter dazu morgen sagt :-)